Laufende Projekte
Neugestaltung Berliner Straße 22-24

Das Areal wird nicht an den Höchstbietenden veräußert, sondern konzeptbasiert vergeben: Die beste Idee gewinnt: Am 2. November 2021 wurde in der Jurysitzung der Siegerentwurf beschlossen: Der Entwurf von Köhler & von Bargen Projekte GmbH
Es wird nun eine Anhandgabe vorbereitet. Während der Anhandgabe soll der endgültige Kaufvertrag und ein städtebaulicher Vertrag geschlossen werden, um konkrete Vorgaben der Stadt festzuhalten. Zudem wird eine Änderung des Bebauungsplans Nr. 93 „Östlicher Ortskern“ notwendig, um den Siegerentwurf umzusetzen.

Bewertung der Jury
Die städtebauliche Setzung überzeugt. In einem schwierigen städtebaulichen Umfeld stellt die vorgeschlagene Bebauung überzeugende Bezüge zur mittelalterlichen Altstadt Lauenburgs her. Insbesondere die Markttwiete, die die strukturelle Verbindung zwischen Oberstadt, Schlossareal und historischer Altstadt herstellt, wird von der Jury gelobt.
Der Wechsel in den Trauf- und Firsthöhen und das Spiel zwischen giebel- und traufständigen Gebäuden unterstreicht den altstädtischen Charakter. Der Entwurf schafft die Möglichkeit, mit der Nachbarschaft ein Quartier zu bilden und nimmt die nachbarschaftlichen Strukturen geschickt auf. Die Anordnung der privaten Terrassen bietet die Chance, einen gemeinsamen Innenbereich mit den Gebäuden am Fürstengarten zu entwickeln.
Die Markttwiete ermöglicht eine barrierefreie Verbindung zwischen Berliner Straße und Lütten Markt sowie eine barrierefreie Zuwegung zu den einzelnen Eingängen. Auf den Raum zur Anlieferung kann verzichtet werden. Dies bietet die Chance, die Gewerbefläche und den Zugang besser zu organisieren. Der Aufzug zur Tiefgarage kann funktionieren, die Aufstellfläche im öffentlichen Raum Berliner Straße ist zu konkretisieren. Das Brandschutzkonzept funktioniert. Die vier Treppenräume gewährleisten einen reibungslosen Ablauf im Hinblick auf Brandschutz und Abstellflächen.
Die vorgeschlagene Markttwiete weist nach, wie eine gemischte Nutzung aus Wohnen und Gewerbe im Erdgeschoss flexibel funktionieren kann. Sie bietet ein hohes Maß an Aufenthaltsqualität, das Angebot an Wohnraum lässt ein lebendiges Quartier erwarten.
Die Grundrissgestaltung orientiert die Wohnräume geschickt auf die ruhigen Seiten. Trotz der zum Teil hohen Geschossigkeit bleibt die Maßstäblichkeit aufgrund der Gestaltung gewahrt. Der Vorschlag, die Fassaden unterschiedlich zu gestalten, wird begrüßt. Die genaue Materialität ist im Weiteren noch abzustimmen.
Die Verfasser treffen nur wenig Aussagen zur Nachhaltigkeit. Hier muss vertieft nachgearbeitet werden, um die Ressourceneffizienz und ökologischen Anspruch nachzuweisen. Insgesamt bietet die Umsetzung dieser Arbeit eine große Chance für Lauenburgs Oberstadt.
Neugestaltung Siedlung Koppel
Eine gestalterische und funktionale Modernisierung der Straßen in der „Siedlung Koppel“ (Uhrbrockstraße, Körtingstraße mit Freifläche, Schäferstraße und Krügerstraße) ist notwendig. Die Wiederherstellung der funktionsgerechten Straßen in diesem Gebiet trägt zur Aufwertung des Wohnumfeldes und zur Erhöhung des Wohnwertes in der Oberstadt bei. Die Stadtbetriebe Lauenburg werden parallel das Kanalnetz erneuern.
Das Planerauswahlverfahren für diese Maßnahme ist beendet, das Ingenieurbüro Strom-Bürau aus Bad Schwartau wurde mit der Planung und Bauüberwachung beauftragt. Nach Erarbeitung und Abstimmung der Entwurfsplanung mit den politischen Gremien erfolgt die Antragstellung auf sog. Einzelzustimmung bei der Förderstelle.
Planerauswahlverfahren
Planungsphase
Durchführung
Abschluss der Maßnahme
Neugestaltung ZOB und Einbindung Berliner Straße
Bei der Neugestaltung des ZOB steht die funktionale und gestalterische Aufwertung des Straßenraumes im Vordergrund. Der ZOB weist eine unzureichende Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität auf, die bauliche und gestalterische Aufwertung soll zu einer Attraktivierung führen. Insbesondere die Aufenthaltsqualität auf dem ZOB stellt sich aktuell als mangelhaft dar. Der hohe Grad der Versiegelung und die fehlende Begrünung werten die Aufenthaltsqualität weiter ab. Weiterhin wird eine bessere Einbindung in die Berliner Straße insbesondere durch den Ausbau des Knotenpunktes Berliner Straße/ Askanierring/ Weingarten angestrebt. Zudem soll die Anbindung des ZOB an die Unterstadt verbessert werden.
Das Planerauswahlverfahren für diese Maßnahme läuft aktuell.
Planerauswahlverfahren
Vorplanung
Durchführung
Abschluss der Maßnahme
Neugestaltung Askanierring mit Parkplatz Friedrichsbrücke
Eine gute Erreichbarkeit des Ortskerns ist grundlegende Voraussetzung für zentrumsrelevante Nutzungen wie Einzelhandel und Dienstleistung. In diesem Zusammenhang gilt der funktionale und gestalterische Umbau des Askanierrings nach Südosten bis einschließlich des Parkplatzes an der Friedrichsbrücke als wichtige Maßnahme. Von wesentlicher Bedeutung sind Veränderungen in den Straßenräumen, die Umgestaltung von Verkehrsanlagen, Maßnahmen beim ruhenden Verkehr sowie Verknüpfungen zwischen Ober- und Unterstadt, um die Mobilität für alle Nutzergruppen sicherzustellen.
Das Planerauswahlverfahren für diese Maßnahme ist beendet, das Ingenieurbüro Odermann-Richers-Partner aus Hagenow wurde mit der Planung und Bauüberwachung beauftragt. Nach Erarbeitung und Abstimmung der Entwurfsplanung mit den politischen Gremien erfolgt die Antragstellung auf sog. Einzelzustimmung bei der Förderstelle.
Planerauswahlverfahren
Planungsphase
Durchführung
Abschluss der Maßnahme
